Asyl in Brühl

Der Arbeitskreis Asyl in Brühl ist eine Gruppe von derzeit etwa 50-60 Mitbürgern aus Brühl, die sich zur Aufgabe gemacht haben, die Asylbewerber nach ihrer Flucht in ein Land, dessen Sprache sie nicht sprechen, bestmöglich zu unterstützen. Kein Flüchtling verlässt seine Heimat freiwillig ohne Not. Fluchtursachen sind vielfältig und komplex. Die Aufnahme und Annahme von Flüchtlingen ist eine Herausforderung. Wir helfen allen Flüchtlingen unabhängig von ihrem Status. Sie sind in ihrer jetzigen Situation in Not und können jede Hilfe gebrauchen.

 

Hier in Brühl sind Flüchtlinge willkommen. Dafür, dass das so bleibt, setzt sich der Kreis Asyl in Brühl ein. Wir wollen den Asylbewerbern Kontakt zu Brühlern ermöglichen, ihre Sorgen anhören ihnen bei Problemen helfen und die Integration in unsere Gemeinde erleichtern.

Viele Anregungen und Ideen bilden die Grundlage zum „Weiter so“ der Menschen, die bei „Asyl in Brühl“ aktiv sind.


Aktuelle Termine

 

Bild: Theo Stadtmüller Fotografie
Café Kontakt Gemeinsam bei Kuchen, Tee und Kaffee

Café Kontakt am 4. Mai 2017


Im Rahmen der Flüchtlingshilfe sind seit einiger Zeit Ehrenamtliche in verschiedenen Arbeitskreisen von Asyl in Brühl aktiv. Die Begegnungsstätte Café Kontakt findet am Donnerstag, den 4. Mai 2017 von 16 bis 18 Uhr, wie immer im evangelischen Gemeindezentrum, Hockenheimer Straße statt.


Zu Kaffee und Kuchen sind alle Flüchtlinge sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen. Bei diversen Arbeitskreisen von Asyl in Brühl sind weitere Ehrenamtliche sehr willkommen

Autorenlesung
„Mut zu neuen Wegen“

 Hoffnung auf ein Leben in Sicherheit – Meine Flucht aus Tyrannei und Unterdrückung

Mit Said Azami und Raquel Rempp

Am 30. März von  19-21 Uhr
Ev. Gemeindezentrum Brühl, Hockenheimer Str. 3

 

Die besondere Lebensgeschichte eines Mannes, der aus seinem Land fliehen und seine Heimat verlassen musste. Geschichtliche, politische und menschliche Einblicke in eine für viele Mitteleuropäer völlig fremde Welt und Kultur.

Said Azami lässt den Leser schonungslos teilhaben an seinen Erfahrungen, die er in seinem Land und auf seiner Flucht nach Europa am eigenen Körper erleben musste. Er spart nicht an ehrlicher Kritik am gesellschaftlichen System und an den verschiedenen politischen und religiösen Strukturen Afghanistans.

   Said Azami, ungefähr 1983 in Afghanistan geboren, las schon immer gerne und viel, sowohl Arabisch als auch Persisch.

   Er kann den Koran lesen, was wenige Persisch sprechende Menschen beherrschen. Durch seine umfassende Allgemeinbildung sind ihm politische Strukturen wie auch die geschichtlichen Ereignisse in Afghanistan sowie in zahlreichen weiteren Ländern vertraut.

   In seinem Heimatort half er in der Landwirtschaft und im Ackerbau mit, er besuchte eine Religionsschule und ging als junger Mann nach Kabul, wo er als Soldat zwangsverpflichtet wurde. Auf der Suche nach Frieden und Sicherheit lernte er mehrere Länder kennen, darunter Pakistan, Tadschikistan, Griechenland, Türkei, Italien, Frankreich und Spanien. Im Iran und in Norwegen verbrachte er mehrere Jahre.

   Seit Juli 2013 lebt Said Azami als Asylbewerber in Deutschland, seit Anfang 2014 wohnt er in Schwetzingen. Es war ihm stets ein Anliegen, über sein Land zu berichten und die Menschen über die tatsächlichen Missstände in Afghanistan zu informieren. Dies gerade weil er oft das Gefühl hatte, dass die Menschen in Europa über wenig Informationen zu Afghanistan verfügen.

   Die Schwetzinger Stadträtin Raquel Rempp hat die Entstehung des Buches maßgeblich unterstützt. Die Geschichte Afghanistansund Said Azamis Schicksal haben sie tief berührt und überzeugt, dass wir alle mehr über die Geschichte und die aktuelle Situation in Afghanistan erfahren sollten.

   Said Azami, ungefähr 1983 in Afghanistan geboren, las schon immer gerne und viel, sowohl Arabisch als auch Persisch.

   Er kann den Koran lesen, was wenige Persisch sprechende Menschen beherrschen. Durch seine umfassende Allgemeinbildung sind ihm politische Strukturen wie auch die geschichtlichen Ereignisse in Afghanistan sowie in zahlreichen weiteren Ländern vertraut.

   In seinem Heimatort half er in der Landwirtschaft und im Ackerbau mit, er besuchte eine Religionsschule und ging als junger Mann nach Kabul, wo er als Soldat zwangsverpflichtet wurde. Auf der Suche nach Frieden und Sicherheit lernte er mehrere Länder kennen, darunter Pakistan, Tadschikistan, Griechenland, Türkei, Italien, Frankreich und Spanien.



1. Juni 2017   16 Uhr Café Kontakt im Evangelischen Gemeindezentrum Brühl